Am Sonntag schrieb der 50-jährige Phil Mickelson Geschichte, indem er als ältester Spieler ein Major-Turnier im Golf gewann. Er trotzte letzte Woche nicht nur seinem Alter, sondern auch seiner zuletzt schwachen Form. Laut Statistikexperte Justin Ray ( dem man unbedingt auf Twitter folgen sollte ) hatte Phil mit Abstand seine beste Woche der Saison, was seine Ballkontrolle anging.
Das kann ich gar nicht genug betonen.
— Justin Ray (@JustinRayGolf) 23. Mai 2021
Phil Mickelson, Schläge vom Abschlag bis zum Grün in dieser Saison
Neueinstieg in dieser Woche: Platz 176.
Diese Woche: 1.
Wie schafft es ein Golfer, innerhalb einer Woche von Platz 176 auf Platz 1 der Ballschlagwertung zu springen? Hier sind ein paar Dinge, die uns dabei aufgefallen sind.
1. BOMBEN TREFFEN
Mit über 7.800 Yards ist der Ocean Course der längste Golfplatz in der Geschichte der Major-Turniere. Obwohl er während des Turniers nie umgekippt wurde, unterstrich seine Länge die Bedeutung maximaler Weite, insbesondere vom Abschlag.
In einem kürzlich erschienenen Blogbeitrag haben wir die Bedeutung der Schlagweite erörtert . Doch die Beobachtung von Phils Schwungtechnik kann auch Aufschluss darüber geben, wie man mehr Geschwindigkeit in den eigenen Schwung bringt. Ein Kennzeichen der Golfer mit den weitesten Abschlägen ist die maximale Länge ihres Rückschwungs. Durch einen längeren Rückschwung (insbesondere durch eine längere Handbewegung) hat der Golfer mehr Zeit, Kraft auf den Schläger zu übertragen. Dies führt zu einer höheren Schlägerkopfgeschwindigkeit und idealerweise zu mehr Weite ( mehr dazu in der aktuellen Studie unseres Beraters Dr. Sasho MacKenzie ).
Eine der einfachsten Möglichkeiten, die Länge des Rückschwungs zu vergrößern, ist das Anheben der vorderen Ferse. Diese Bewegung ist seit Beginn seiner Karriere ein Markenzeichen von Phil und ein Schlüssel zu seiner Fähigkeit, mit den kraftvollsten Golfern der Welt mitzuhalten.
Hier ist ein kurzes Video von Mark Blackburn, in dem er erklärt, wie die Übernahme von Elementen der Long-Drive-Technik – wie zum Beispiel das Anheben der vorderen Ferse – einem Golfer helfen kann, mehr Geschwindigkeit zu erzeugen.
2. Startwinkel und Apex verwalten
Neben Phil Mickelson war der Wind einer der Hauptfaktoren der Meisterschaft. Mit Böen von bis zu 32 km/h die ganze Woche über war er wohl bei jedem Schlag der wichtigste Faktor. Wenig überraschend hatte der Gegenwind einen ENORMEN Einfluss auf die Ergebnisse.
Einer der wichtigsten Faktoren für gutes Spiel bei windigen Bedingungen ist die Kontrolle von Abflugwinkel und Flugkurve. In diesem Video erklärt unser Berater Dave Phillips von TPI, wie man durch die Wahl eines längeren Schlägers und einen flacheren Eintreffwinkel den Spin minimieren und flache Eisenschläge erzielen kann.

2. KONTROLLABSTAND
Der von Pete Dye entworfene Ocean Course auf Kiawah Island wurde 1991 für den Ryder Cup erbaut. Er zählt nicht nur zu den anspruchsvollsten, sondern auch zu den spektakulärsten Golfplätzen der Welt. Ein charakteristisches Designmerkmal des Ocean Course sind die erhöhten Grüns. Petes Frau Alice schlug vor, die Grüns anzuheben, um den Blick auf den Ozean zu ermöglichen. Dies verstärkte nicht nur den Einfluss des Windes auf Annäherungsschläge und das Grün selbst, sondern schuf auch große Auslaufzonen rund um die Puttingfläche. Viele PGA-TOUR-Plätze oder Major-Anlagen zeichnen sich durch dichtes Rough um die Grüns aus. Obwohl dies seine eigenen Herausforderungen mit sich bringt, bedeutet ein Schlag, der das Grün um zwei Meter verfehlt, normalerweise einen weiteren Schlag von zwei Metern Entfernung. Auf Kiawah weisen die Ränder der erhöhten Grüns jedoch meist steile, gemähte Hänge auf. Ein Schlag, der das Grün um zwei Meter verfehlt, kann daher einen nächsten Schlag von 30 bis 40 Metern zur Folge haben.
Falls ihr es verpasst habt, schaut euch diese unglaublich gute Kursrezension der Jungs vom Fried Egg an.
Es gibt einen Grund, warum Profis in ihren Trainingseinheiten ständig Daten analysieren. Das Erkennen von Schwächen eröffnet Verbesserungsmöglichkeiten. Wir haben das MLM unter anderem entwickelt, um dem durchschnittlichen Golfer dieselben Vorteile wie einem Profi zu bieten. Nutzen Sie Ihr MLM beim nächsten Training auf der Driving Range, um weite Schläge zu üben, den Ballstart zu kontrollieren und die Distanz zu optimieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie damit wie Phil den Wanamaker gewinnen, ist gering, aber die Chancen stehen gut, dass es Ihnen hilft, Ihr Ergebnis zu verbessern.