Amateurgolfer trainieren nicht nur ineffizient, weil sie nicht wissen, WIE sie trainieren sollen, sondern weil sie nicht wissen, WAS sie trainieren. Ziel dieses Artikels ist es, die Bedeutung klar definierter Trainingsziele hervorzuheben.
Laut Mark Blackburn sollten Golfer ihr Training in zwei Kategorien unterteilen: Techniktraining und Fertigkeitstraining. Er erklärt:
Wie Mark bereits erläuterte, konzentriert sich die technische Arbeit auf die Analyse von Spielmustern und Positionen. Die Fertigkeitsarbeit konzentriert sich auf die Ausführung des Schlags.
Mit einem mobilen Launch Monitor lassen sich unzählige Techniken üben. Die Videowiedergabe in der App bietet sofortiges Feedback bei der Arbeit an mechanischen Änderungen.
Technische Übungseinheiten können eher strukturiert sein – also derselbe Schlag mehrmals hintereinander geübt werden –, während Fertigkeitsübungen abwechslungsreicher gestaltet sein sollten. Auf dem Golfplatz schlägt man fast nie zweimal hintereinander denselben Schlag, warum also sollte man beim Fertigkeitstraining denselben Schlag mehrmals hintereinander üben?
„Golf ist das ultimative Spiel mit vielen Variablen… Man muss die nötige Vielseitigkeit besitzen, um sich auf dem Golfplatz zurechtzufinden und eine Vielzahl von Schlägen ausführen zu können.“
Mark Blackburn
Fertigkeitsentwicklung erfordert Herausforderung und Experimentierfreude. Selbst wenn man nicht beabsichtigt, einen Schlag auf dem Golfplatz auszuprobieren, ist das Üben eines Schlags – an der Grenze des eigenen Könnens – entscheidend für die Entwicklung der Fertigkeit. Hal Sutton hat es hier treffend formuliert:
Sie möchten Ihre Golftechnik verbessern, wissen aber nicht, wie Sie trainieren sollen? Mark Blackburn stellt zwei Varianten einer Leiterübung vor, die Sie mit Ihren Wedges auf der Driving Range durchführen können. Die eine Variante fordert den Golfer heraus, mit jedem Schläger unterschiedliche Distanzen zu kontrollieren, während die andere den Fokus auf die Flugbahn legt.