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Misconceptions of Smash Factor with Dr. Sasho MacKenzie

Wer im letzten Jahr auch nur einen einzigen Artikel über Golf konsumiert hat, ist wahrscheinlich schon einmal auf die Bedeutung von Geschwindigkeit gestoßen. Ob im Training oder in der Technik – die Golfwelt ist von Geschwindigkeit besessen.

Wir haben bereits darüber gesprochen, warum Geschwindigkeit wichtig ist, aber in diesem Beitrag geht es darum, warum Effizienz wichtig ist. Und wann sie manchmal nicht wichtig ist.

Eine der Berechnungen unseres mobilen Launch-Monitors ist der Smash-Faktor. Dieser misst die Effizienz des Treffmoments. Er wird nachträglich berechnet, indem die Ballgeschwindigkeit durch die Schlägerkopfgeschwindigkeit geteilt wird. Der Smash-Faktor zeigt dem Golfer an, wie viel Energie des Schwungs (Schlägerkopfgeschwindigkeit) er auf den Ball (Ballgeschwindigkeit) überträgt.

Wir sprachen mit Rapsodo-Beraterin Dr. Sasho MacKenzie über die Bedeutung des Smash-Faktors und insbesondere über häufige Missverständnisse im Zusammenhang mit Smash.

Irrtum Nr. 1: Ein höherer Smash-Faktor ist immer wünschenswerter

Ein optimaler Smash-Faktor beim Driver liegt zwar bei etwa 1,5, das gilt aber nicht für alle Schläger im Bag. Vom Driver zum Wedge sinkt der optimale Smash-Faktor sogar. Das liegt vor allem daran, dass der Loft des Schlägers mit zunehmendem Loft steiler (negativer) wird. Beide Faktoren führen zu einem niedrigeren Smash-Faktor.

Dr. MacKenzie erklärt:

Ein Smash-Faktor von 1,4 mit einem Eisen 7 ist zwar möglich, aber nicht wünschenswert. Der Smash-Faktor beschreibt das Verhältnis zwischen Schlägerkopfgeschwindigkeit und Ballgeschwindigkeit, jedoch nicht das Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Nähe zum Loch. Ein unsauberer Schlag mit einem Eisen 7 hat zwar wahrscheinlich einen höheren Smash-Faktor als ein perfekt getroffener Ball, landet aber vermutlich weit entfernt vom Loch.

Irrtum Nr. 2: Der Wuchtfaktor ist wichtiger als die Geschwindigkeit.

Das stimmt nicht unbedingt. Der Smash-Faktor beschreibt die Effizienz des Schlags, nicht die Effektivität des Schwungs. Wenn die Ballgeschwindigkeit steigt und der Smash-Faktor sinkt, ist das nicht immer ein Grund zur Sorge.

Im obigen Video bezeichnete Dr. MacKenzie die „Glanzigkeit“ des Schlags als einen Hauptgrund für die Verringerung des Smash-Faktors. Vereinfacht gesagt: Je höher der Spin, desto geringer der Smash.

Die Priorisierung von Effizienz (z. B. Smash) ist ein gutes Beispiel für den Trugschluss, einer Kennzahl hinterherzujagen, anstatt ein Ergebnis anzustreben. Mehr Spin und weniger Smash sind nicht zwangsläufig eine schlechtere Punktestrategie.

Man beachte Folgendes: Jon Rahm (der mit Dave Phillips, einem Mitglied des Rapsodo-Beirats, zusammenarbeitet) bevorzugt einen Fade vom Abschlag. Als Rechtshänder spielt er im Wesentlichen am effektivsten, wenn seine Schwungbahn weiter links verläuft als die Schlagfläche. Dieser Ballflug ist für ihn zwar effektiver als ein Winkel von 0 Grad zwischen Schlagfläche und Schwungbahn, aber weniger effizient in Bezug auf die Energieübertragung vom Schläger auf den Ball.

Die Streuung des Balls, nicht Smash oder Spin, sollte der entscheidende Faktor für den Erfolg eines Schlags sein. Steigt deine Ballgeschwindigkeit, sinkt aber dein Smash, hast du möglicherweise eine zuverlässigere Schlagfläche gefunden. Denn wie heißt es so schön: Wer den Ball mit einem Fader trifft, hat Erfolg.

Irrtum Nr. 3: Ein niedrigerer Smash-Faktor deutet auf Inkonsistenz hin

Obwohl im Allgemeinen ein starker Zusammenhang zwischen Smash-Faktor und Handicap besteht, bedeutet ein niedrigerer Smash-Faktor nicht zwangsläufig Inkonstanz.

Der Smash-Faktor beschreibt die Abweichung vom Zentrum des Balltreffpunkts, nicht dessen Konstanz. Eine einfache Methode zur Bestimmung des Treffpunkts ist das Aufsprühen von Dr. Scholls oder Strike Spray auf die Schlagfläche des Schlägers.

Diese beiden Golfer haben zwar einen ähnlichen Smash-Faktor, aber eine auffallend unterschiedliche Konstanz.

Beide Golfer haben einen ineffizienten Treffmoment, aber nur einer von ihnen trifft den Ball unbeständig. Dr. Sasho MacKenzie bezeichnet dies als systematischen Fehlschlag. Dieser liegt nicht unbedingt am Schwung selbst, sondern an der Ansprechposition. Würde er oder sie sich nur einen halben Zoll näher an den Ball heranbewegen, könnte er oder sie den Ball möglicherweise konstanter mittig treffen.

Der Smash Factor ist eine der wichtigsten Kennzahlen im Golfsport, wird aber auch oft missverstanden. Wer gängige Irrtümer nicht kennt, kann nur schwer bewährte Vorgehensweisen aufzeigen.

  1. Ein höherer Smash ist nicht immer besser
  1. Wucht ist nicht immer wichtiger als Geschwindigkeit.
  1. Smash ist nicht unbedingt ein Indikator für Konstanz.

Um mehr über den Smash Factor zu erfahren und wie Sie den Rapsodo Mobile Launch Monitor in Ihre Übungseinheiten einbinden können, besuchen Sie rapsodo.com/blog .

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By Rapsodo Golf

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